was man über Hängebondage wissen sollte
Matthias schreibt im Blog von TOXYD über Bruchlasten und Gewichtsverteilung bei einer Hängebondage im Shibari-Stil. Ein ausführlicher Artikel von einem Mann, der schon einige Jahre (Jahrzehnte?) im Bereich des Bondage und Shibari tätig ist. Seine Performances werden zu einem großen Teil von Hängebondages dominiert, obwohl er auch ein Verfechter der bodennahen Fesselung ist.
Sein Artikel ist sehr aufschlußreich und hilft sicher dem einen oder anderen, seine Denkweise in Bezug auf Hängebondage zu überdenken. Es ist eben nichts, was man eben so nebenbei macht. Volle Konzentration und ein umfangreiches Wissen über Anatomie des menschlichen Körpers und Physik gehören einfach mal dazu.
Meine eigenen Erfahrungen bei Hängebodages
Bei aller Physik ist auch bei Hängebondages und Suspensions das Miteinander sehr wichtig. Was man im Laufe der Zeit lernt, ist dass man, so gern man etwas erreichen möchte auf dem Gebiet des Bondage, nichts überstürzen sollte. Ropebunnies sind meist sehr sensible Geschöpfe und man sollte sie nicht überfordern. Im Zweifelsfall steckt man eben einfach zurück. Das tut der Shibari-Mission keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil: Es fördert das Vertrauen. Shibari ist nur solange schön, wie beide Seiten etwas davon haben. Wenn eine Seite ein schlechtes Gefühl hat, sollte man es lieber lassen.


