Über den Künstler Oliver Voigt, Interview und seine Bilder

Es gibt viele , die oder BDSM allgemein in ihre einfließen lassen. Doch was die emotionsgeladenen von Oliver Voigt anbelangt, so gibt es wohl wenige, die das übertreffen können. Seine Art der Malerei ist in dem Maße von , BDSM und Emotionen beeinflusst, dass man beim Betrachten seiner das Gefühl bekommt, die BDSM-Session in all seinen Emotionen in dem Moment selbst zu erleben. Ich habe ihn interviewt und er hat speziell für diesen Blog geantwortet. Lasst euch von Oliver Voigt inspirieren und lest, was er geantwortet hat.

Wo kommst du her?

Geboren bei Hannover, mit etwa 8 Jahren ins Rhein-Main-Gebiet gezogen
und dort in verschiedenen Orten gewohnt, u.a. auch einige Jahre in
Frankfurt, aktuell lebe ich in der Nähe von Darmstadt.

Wie bist du zu deiner gekommen?

Meine Erinnerungen an den Umgang mit Stift und Papier reichen sehr
weit zurück. Einigermaßen bewusster Umgang mit fing für mich
etwa mit 10 Jahren an. Da habe ich schon so ziemlich alle
Ausstellungen besucht, die für mich erreichbar waren. Später in der
Pubertät wurde das noch intensiver durch Kontakte zu einem
Kunstsammler, manchem kleineren und sehr viel eigener Arbeit,
die mich nach der Schule zu einer Kunstakademie führte. Allerdings bin
ich dann den Weg des Gebrauchsgrafikers eingeschlagen und arbeite seit
dem in der Werbung. Erst in den letzten Jahren widme ich mich wieder
intensiver der freien .

Was motiviert dich zu deiner Art von Bildern?

Ich habe im Kopf, manche davon muß ich umsetzen. Diese
im Kopf entstehen durch alles mögliche, Situationen die ich sehe oder
auch erlebe, auch mal andere , vieles sehe ich in der Natur,
wobei ich mich dort eher auf meine eigene Vorstellung konzentrieren
kann, als von Blümchen inspiriert zu werden. Im Moment sind es so
viele, das ich kaum mehr weiß, wo ich mit der Umsetzung anfangen soll.

Hast du Vorbilder?

Jain. Direkte Vorbilder würde ich verneinen, aber es gibt schon ein
paar, deren „Strich“ mich sehr anspricht. Wie ich weiter oben schon
schrieb, fing das früh an. Ich erinnere mich an Namen wie Klaus
Böttger, Paul Flora, Horst Janssen, der frühe H.R. Giger, Helnwein
natürlich usw. Aktuell bin ich ziemlich von dem neuen Realismus
angetan. Oder immer noch die Technik von Helnwein, grad die aktuellen
Sachen.

Sind die Motive deiner gänzlich Fantasien oder gibt es Vorlagen?

Grundsätzlich sind das nur meine Fantasien, ich skizziere oft meine
Ideen und setze sie dann um. Hier und da nehme aber ich aber schonmal
ein Foto zur Hilfe, aber das male ich nie genau ab. Ich nutze das eher
zur anatomischen Orientierung. Bei einem habe ich mal extra Fotos
vorab gemacht: „Kick“, die Perspektive war mir dann doch nicht soo im
Kopf präsent. Maske I ist auch mehr oder weniger nach einem Foto. Aber
ich male niemals ein Foto komplett ab, ich nutze das, wenn überhaupt,
nur für Teilbereiche.

Wie entstehen deine ?

Kopf -> Skizze -> evtl. Fotomaterial -> grobe Skizze auf Leinwand -> los gehts.

Verfolgst du als bestimmte Ziele?

Außer reich und berühmt werden nichts bestimmtes ;-)

Wo kann man die Orginale deiner demnächst betrachten?

Aktuell ist nichts konkretes geplant. Interessenten können mich aber
immer, nach Ankündigung, gerne besuchen.

Gibt es sonst noch etwas, was du den Lesern sagen möchtest?

Ich bin immer auf der Suche nach Ausstellungsmöglichkeiten, gerne auch
mal was „größeres“ ;-)
Ansonsten: nehmt euch mehr Zeit für . Es gibt viele die sind es
wert. Nicht nur – klick, „ja, schön“ und weg – …

Hier noch eine kleine Auswahl an Lieblingsbildern, die mir am meisten imponiert haben. Mehr von seiner und mehr über Oliver Voigt erfahrt ihr auf seiner Website.

Post to Twitter  Post to Plurk  Post to Facebook  Post to MySpace  Post to StumbleUpon

Bondage-Blog: weitere relevante Artikel

Wenn Dir der Beitrag gefallen hat und du das Bondage-Blog unterstützen willst, dann Spende doch einfach einen Betrag deiner Wahl...

Möchtest Du antworten?